Vielen Menschen fällt es schwer in der heutigen Zeit, bei vielen gleichzeitigen Krisen optimistisch zu bleiben.

Wenn ich in mein Herz gucke, merke ich dass das für mich überraschend leicht ist. Je mehr Krisen entstehen, desto stärker konzentriere ich mich darauf, was ich wirklich verändern kann:

  • ich kann Menschen mit Humor zum Lachen bringen, ihnen etwas gutes tun damit ihr Leben erträglicher wird.

  • Ich kann Frustration etwas lösen, in dem ich politische Zusammenhänge erkläre. Beispielsweise mit diesem Muppet-Video, das erklärt warum viele Menschen reiche Menschen verteidigen, obwohl sie nicht reich sind.

  • Weil eine beschissene Lage & ihre Hebelwirkungen besser zu verstehen ist der erste Schritt raus aus der eigenen Ohnmacht.

  • Nette Gespräche, für weniger Einsamkeit.

  • Sagen wir, es gibt eine große Umweltkatastrophe: An der kann ich nix ändern, aber ich kann das Leid der Menschen ein kleines bisschen weniger schlimm machen.

All das ist viel realistischer als eine glorreiche Utopie vor Augen zu haben. Die Realität ist beschissen - aber egal, wie beschissen sie ist: wenn sie ein kleines bisschen besser ist als im Moment zuvor ist es ein großartiger Erfolg!

Die Welt ist so chaotisch, dass auch schlechtes Verhalten (Siehe Trump & Reiche Aktionen zur Energiewende) positive Auswirkungen haben kann (Leute kaufen Elektroautos & Solar).

Das heißt, egal wie beschissen die Welt gerade ist: zu jeder Zeit kann man - auch ohne rosarote Brille - Optimismus haben. Weil die Welt zu jeder Zeit in einem konkreten Aspekt ein kleines Stückchen besser werden kann. :)

  • Freakazoid! @feddit.org
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    1 month ago

    haha, danke für das video 😁 ich würde mehr hochwählis geben, aber offenbar zählt meine stimme nur als eine (unfair! 😡)

    fand den punkt sehr gut, dass - wenn die multis ihr vermögen verdient hätten, das im umkehrschluss auch bedeuten wprde, dass die eigene position verdient wäre. - diese relation ist ein gutes werkzeug für argumentation. ich konnte bisher immer nur abstrakt in verhältnisse setzen wieviele generationen bei normaleinkommen verdienen müssten um musks vermögen zu bekommen (es gab noch keine homo sapiens) aber das ist halt extrem abstrakt und in seiner größenordnung auch weniger einleuchtend.

    • jürgen (sexy)@feddit.orgOP
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      ·
      1 month ago

      knallharter realismus ist eine basis dafür, weil man ohne das versucht etwas zu verändern was man nicht verändern kann und sich davon runterziehen lässt.

      aber knallharter realismus sagt ja nichts darüber aus, wie man auf die zukunft blickt. ob man zynisch “ist eh alles verloren, ich nach gar nix” oder ob man hoffnungsvoll guckt.