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die von dir genannten beispiele profitieren daher von zentralisierung, weil es hier um konsistenz geht;
Njaa, Standardisierung ist wichtig, aber auch nicht alles. Bei langlebiger Infrastruktur macht es auch viel aus, ob sie gut strategisch entwickelt wird, also Redundanz vermieden und gute Interkonnektivität erreicht wird. Man braucht sich nur mal die Faxen der anglo-amerikanischen Privatbahnen ansehen, um zu sehen was ich meine. Strom- & Datennetze haben ähnliche Eigenschaften, die beeinflussen wie gut sie mit Lasten umgehen können. (Aber da kenn ich mich noch weniger aus zugegeben.)
Ich hab durchaus Symapthie für solche dezenzentralen Ansätze. (“rhizomatisch” ist eins meiner Lieblingsadjektive.) Die Kleinstaaterei im Fediverse oder Trägerschaften auf kommunaler Ebene statt Land/Bund (z.B. MVZs, KiTas, Wohnen) finde ich gut.
Ich glaube aber, dass man gewisse dicke Bretter der Verteilungsgerechtigkeit so nicht gebohrt bekommt, z.B. Rente, Grundsicherung & Gesundheitsversorgung. Auch kann man so keine schon bestehenden Kapitalkonzentrationen aufbrechen. (Z.B. die Eigentümer der Wiesen und Wälder, die die freien Wanderwege blockierten, waren nicht die breite Bevölkerung.) Dazu kommen manche Sektoren, die von ihrer Natur her von Zentralisierung profitieren, z.B. die Bahn & Strom/Datennetze.
Am Ende glaube ich aber auch, es muss kein Widerspruch sein. Es sind zwei Strategien der Befreiung, die man vefolgen kann. Bei manchen Themen ist die eine im Vorteil, bei manchen die andere. Ein Bias welche Strukturen die besten sind, sollte nicht realisierbaren positiven Projekten im Weg stehn.
Wirkt auf mich, als machst du eine künstliche Trennung zwischen “öffentlichen” (ich nehme an du meinst “staatlichen”) und “gemeinschaftlichen” Systemen, von denen nur eine Sorte “Politiker” hat und daher grundsätzlich den Eliten dient.
Ist dieses Bias gegenüber größeren Organisationen velleicht eine Ursache-Wirkungs-Umkehr? Klar gibt es mehr Beispiele für kleinere Organisationen, die nicht korrupt sind. Aber die Eliten wären auch nicht die Eliten, wenn sie sich nicht die größten Organisationen zunutze gemacht hätten.
Klar hat man bei großen Organisationen andere Probleme der Transparenz und Rechenschaft, die man bei kleinen nicht hat. Und man sollte auch keine blauäugigen Erwartungen von den politischen Titanen haben. Aber trotzdem…
Trotzdem halte ich so eine resignierte Haltung für fatal. Es braucht große Organisationen, um der wirtschaftlichen Macht der Eliten was entgegen zu setzen. Wenn man sich keine Organisationen von nationaler oder übernationaler Größe, die im allgemeinen Interesse handeln, mehr vorstellen wagt, legt man seine revolutionäre Phantasie in Ketten.
Mal ein Beispiel: wie wären denn die frei zugänglichen Wanderwege in den Alpen (absolut ein öffentliches Gut würd ich sagen) je mit gemeinschaftlich privatwirtschaftlichen Wegen zustande gekommen?
(Nitpick: Kapital ist der falsche Begriff für erfolgreich vergesellschaftete Systeme der Daseinsvorsorge. Öffentliche Güter eher.)
Sheesh, Täter-Opfer-Umkehr im Klassenkampf.
wenn
die Arbeit von Maschinen übernommen wird.↓
wenn Kapitaleigentümer Automatisierungstechniken forcieren, selbst wenn der produzierte Wohlstand darunter leidet, damit sie ihn noch mehr auf sich konzentrieren können.
Den selben Trend sehe ich auch, obwohl ich nicht glaube dass tatsächliche ThinClients die Destination sind. Eher werden bestehende Softwarelösungen immer wieder neu erfunden, auf Weisen die dein Endgerät zu einer bloßen GUI degradieren, die für alle Funktionen ein Rechenzentrum im Hintergrund braucht.
Jetzt muss man sich mal vorstellen, dass jugendliche Rekruten der MILF ja das Internet haben und garantiert wissen was MILF heißt, und wahrscheinlich geflüsterte MILF-Witze austauschen während sie über ihre Schulter schauen ob ihr Imam sie hört, der solches Verhalten bestimmt Giga-Haram findet.
Wenn man anfängt sehr deskriptiv auf die eigenen Vorlieben einzugehen, wie hier, wärs mir schon lieber.
Mir ist völlig egal wer die Bürgermeister von irgendwelchen Käffern im Osten sind, und unterstütze unsere Medien 100% in der Entscheidung mich nicht darüber zu informieren.
Brauchte den Text als Hilfestellung, aber das dürfte Brendan Carr sein, Chef der FCC.
Iranischer Karl Marx (1. März 2026)
Die Amerikaner brauchen Prügel. Man muss bloß die Bewegung seit 2016 in beiden Ländern vergleichen, um zu sehen, dass die iranische Arbeiterklasse theoretisch und organisatorisch der amerikanischen überlegen ist.
Das immense YT Medienimperium und die verbunde Werbe-/Algorithmusmacht ist eine massive gesellschaftliche Landmine. Ja, YT ist noch nicht so böse wie andere BigTechs, aber gib dem Kapitalismus Zeit.
Ich finde es muss niemand sich rechtfertigen wenn er das nicht unterstützen will. Ich kenn auch keine gute Alternative, aber so gehts nicht ewig gut.
Will keinen Hundshaufen auf jemand machen, der seine IT mit seiner Familie abstimmen mussen. Ich fühl dich. Aber dennoch muss ich euch mitteilen, was ihr alle vercheckt:
Wenn ihr aktiv den DuRöhre Vorschlagsalgorithmus nutzt, habt ihr schon verloren. Die ganzen ekligen, gewohnheitsbildenden, lebensverschwendenden Effekte kommen mMn daher, wenn du aufhörst bewusst spezifische Werke zu konsumieren, sondern im integrierten Interface dich ohne besondere Hirnanstrengung von einer Stimulation zur nächsten durchklickst.
Darum sind offizielle Clients für mich quasi unbenutzbar geworden. Mein Einstiegspunkt ist nur noch ein Alt-Client in dem man ausschließlich Kanälen folgen kann.
Weißt du spontan das Jahr der Aussage? 1921 wird ja das Veröffentlichungsjahr des Briefbandes sein.
NudelnGadse wenn man Parmesan draufstreut.
Ihr wollt Zukunft? Die Kathi kann auch Zukunft!




Habt ihr heute schon euer Herdfeuer und euren Haushalt gehütet, meine Zuhausis 🤨?